Jährliche Archive: 2009

Schwerer Verkehrsunfall auf der Umgehungsstrasse

Zu einem schweren Verkehrsunfall wurde gegen 5:44 Uhr am frühen Sonntagmorgen die Feuerwehr Vreden gerufen. Die Kreisleitstelle alarmierte zwei Alarm-Gruppen des Löschzuges Vreden-Stadt und entsandte einen Rettungswagen und den Notarzt aus Stadtlohn zur Einsatzstelle. Die am Unfallort eingetroffenen Rettungskräfte fanden auf der Vredener  Umgehungsstraße eine Frontalkollision eines PKW mit einem Lebensmittel-Tanklastzug vor, wobei der lebensgefährlich verletzte PKW-Fahrer in seinem stark zerstörten Fahrzeug eingeklemmt wurde. Nachdem Rettungsdienst und Notarzt den Verletzten im Fahrzeug medizinisch stabilisiert hatten,begann die Feuerwehr mit der „patientengerechten Rettung“ aus dem Fahrzeug, wobei die Fahrzeugteile um den Patienten stückweise entfernt werden um den fixierten Patienten möglichst wenig bewegen zu müssen. Aufgrund fehlenden Spezialgerätes an der Einsatzstelle wurde dann noch der Löschzug – Ammeloe nachgefordert . Gegen 6:55 Uhr konnte der Patient aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst des Kreises Borken übergeben werden. Mit dem Rettungswagen  wurde der Verletzte zur Erstversorgung ins Krankenhaus Vreden gebracht, an dem inzwischen ein Rettungshubschrauber gelandet war um ihn weiter in eine Spezialklinik zu fliegen. Aufgrund der Bergungs- und Aufräum-arbeiten musste die Umgehungsstrasse bis in den Vormittag hinein komplett gesperrt werden. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Arbeiten zur Patientenrettung selbst verletzt und musste sich ebenfalls in medizinische Behandlung begeben.

Nachtrag: Der Verletzte hat den Unfall überlebt und der Feuerwehr Vreden in 2010 sogar einen persönlichen Besuch abgestattet. Bei diesem Besuch hat er sich über die Möglichkeiten der technischen Rettung bei Verkehrsunfällen informiert.

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Wasserdampf löste Rauchmelder aus

Die bestimmungsgemäße Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage führte gestern Abend zu einen Vollalarm der Feuerwehr Vreden mit beiden Löschzügen und Sirenen-Auslösung. Ein technischer Defekt hatte in einem Hauswirtschaftsraum größere Mengen Wasserdampf aus einer Waschmaschine austreten lassen,  den die Rauchmelder der Brandmeldanlage registrierten und Alarm auslösten. Die sehr schnell eintreffende Feuerwehr konnte die Waschmaschine gerade noch rechtzeitig außer Betrieb setzen und auf diese Weise einen Brandeinsatz in dem Heim für Behinderte im Vorfeld verhindern und einen größeren Sachschaden und eine Gefährdung der Bewohner abwenden.

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Brand in einem Industriebetrieb für Fahrzeugbau

Dass vorbeugender Brandschutz sich auch für Firmen auszahlen kann, erlebte die Feuerwehr Vreden bei einem Großeinsatz in einem Industriebetrieb für Fahrzeugbau in Vreden. Eine automatische Brandmeldeanlage hatte ein Feuer in einer der großen Werkhallen registriert und an die Feuerwehrleitstelle weitergeleitet. Diese hatte daraufhin zuerst nur den Löschzug Vreden-Stadt über Meldeempfänger alarmiert. Als die ersten Kräfte an der Halle eintrafen,  sahen sie sich mit einer starken Verrauchung der Halle und einer unklaren Lage konfrontiert. Deshalb ließ der Einsatzleiter die Alarmstufe erhöhen und den Löschzug Vreden-Ammeloe nachalarmieren. Aufgrund der ausgedehnten Ausmaße der Halle wurden Brandabschnitte gebildet und sich von 2 Seiten Zugang zur Halle verschafft. Weiterhin wurde eine Löschwassersaugstelle am Berkelsee aufgebaut um die Löschwasserversorgung zu sichern. Recht schnell konnte die Feuerwehr unter Einsatz der Wärmebildkamera das Feuer dann in der Halle genauer lokalisieren. Ein Aggregat war aus unbekannten Gründen in Brand geraten und die Sprinkleranlage hatte die direkte Umgebung mit Wasser gut gekühlt und somit vor einer weiteren Brandausbreitung geschützt. Unter Einsatz von 2 Strahlrohren im Innenangriff unter Atemschutz war das Feuer dann schnell gelöscht und konnte auf den eigentlichen Entstehungsort begrenzt werden. Es entstand erheblicher Sachschaden in der Halle und an dem Aggregat. Abschliessend musste die Werkhalle entraucht werden. Gegen Mitternacht wurde die Zahl der Einsatzkräfte reduziert und eine Brandwache gestellt. Eine Gefahr für Anwohner oder Umwelt bestand zu keiner Zeit. Menschen kamen nicht zu Schaden.

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Feuer in Ferienhaussiedlung „Seerose“ in Ellewick

Ein Feuer im Dach eines Holzhauses in der „Feriensiedlung Seerose“ in Ellewick war der Grund für einen Einsatz des „Löschzuges Stadt“ von der Feuerwehr Vreden am heutigen Abend gegen 20:22 Uhr. Die Holzkonstruktion war im Bereich der Dachdurchführung eines vor kurzem neu installierten Edelstahlkamins in Brand geraten. Eine im Haus anwesende Person war durch starken Brandgeruch aufmerksam geworden und hatte zusammen mit einem Nachbarn versucht das Feuer mit einem Feuerlöscher und Gartenschlauch selbst zu löschen. Dies gelang aber erst der eintreffenden Feuerwehr, die die Dachhaut öffnete um an den Brandherd in der Dachkonstruktion zu gelangen. Es entstand erheblicher Sachschaden und zur Ermittlung der genauen Brandursache sowie zur Prüfung der Einhaltung von baurechtlicher Vorschriften wurde der zuständige Schornsteinfegermeister sowie die Brandermittler der Kriminalpolizei Borken hinzugezogen. Verletzt wurde niemand. Einsatzende war gegen 21:45 Uhr.

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Feuer am Klarissenhagen in Vreden

Brennendes Gerümpel in einem seit Jahrzehnten leer stehenden Haus am Klarissenhagen, in direkter Nähe zum Domhof in der Innenstadt, sorgte für einen Großeinsatz der Feuerwehr Vreden. Ein Passant hatte das Feuer bemerkt und über den Notruf 112 die Kreisleitstelle informiert. Diese alarmierte zuerst nur den Löschzug Vreden-Stadt über Funkmelder. Als das erste Fahrzeug sich dann mit starker Rauchentwicklung und aus den Fester schlagenden Flammen in direkter Nähe zu Wohnungen und einem Lebensmittelmarkt konfrontiert sah, wurde per Sirene der Löschzug Vreden-Ammeloe nachalarmiert. Die Wehrleute aus Ammeloe brauchten im nachhinein aber nicht mehr einzugreifen. Das Feuer wurde von zwei Feuerwehrteams im Innenangriff unter Atemschutz mit Wasser und Schaum schnell gelöscht. Gegen 1:00 Uhr konnte der Löschzug Ammeloe abrücken und für die Wehrleute aus Vreden war der Einsatz gegen 2:00 Uhr beendet. Zur Schadenhöhe oder Brandursache können keine Angaben gemacht werden. Die Brandspezialisten der Kriminalpolizei Borken haben die Ermittlungen aufgenommen.

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Feuer in holzverarbeitenden Kleinbetrieb in Lünten

Ein Übergreifen der Flammen aus einem Anbau auf einen holzverarbeitenden Kleinbetrieb hat die Feuerwehr Vreden mit beiden Löschzügen gerade noch verhindern können. Das Feuer war im Bereich eines 50 qm grossen Anbaus ausgebrochen in dem auch die mit Holz befeuerte Heizungsanlage einbaut war. Die starke Rauchentwicklung wies den Feuerwehrleuten aus der Ferne den Weg zum Betrieb direkt an der K 18 zwischen Ammeloe und Lünten. Der Feuerwehr gelang mit Wasser aus 3 Strahlrohren und von der Drehleiter aus, eine Riegelstellung zwischen den Anbau und Hauptgebäude aufzubauen und begrenzte so den Brand auf den Entstehungsbereich. 2 Teams unter Atemschutz bekämpften das Feuer direkt durch einen Innenangriff. Eine besondere Gefahr ging für die Feuerwehr von einer Solaranlage auf dem Dach aus, da diese nicht abgeschaltet werden konnte und ständig unter selbsterzeugter, gefährlicher Spannung stand. An dem Anbau entstand ein nicht näher bezifferter, aber hoher Sachschaden. Menschen kamen nicht zu Schaden. Zur Ermittlung der Brandursache haben Spezialisten der Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 13:30 konnte der Löschzug Vreden-Stadt die Einsatzstelle verlassen und die erforderlichen Nachlöscharbeiten hat der Löschzug Vreden-Ammeloe übernommen.

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Küchenbrand an der Breslauer Str. in Vreden

Couragiertes Verhalten von 2 Passanten und der sehr schnelle Einsatz der Feuerwehr verhinderten Schlimmeres bei einem Küchenbrand an der Breslauer Str. in Vreden. Die Passanten bemerkten beim Vorbeifahren am inneren Ring von Vreden die starke Rauchentwicklung aus dem Haus. Einer von beiden rief die Feuerwehr über den Notruf 112, während der Andere von einer Seitentür aus in die Küche eindrang und einen brennenden Topf ins Freie schaffte von dem die Flammen auf die Abzugshaube und die Kücheneinrichtung und Deckenvertäfelung übergegriffen hatten. Die Hausbewohnerin hatte sich zuerst unbemerkt  nach hinten selbst aus dem Haus gerettet. Beim Eintreffen der Feuerwehr gab die Bewohnerin dann an, dass sich ein weiterer Bewohner noch im ersten Obergeschoß befände. Die Feuerwehr konnte den Mann unter Atemschutz [… weiter lesen]

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schwerer Verkehrsunfall K16

Zu einem schweren Verkehrsunfall in die Bauernschaft Wennewick musste die Feuerwehr Vreden um 7:03 Uhr ausrücken. Aus unbekannten Gründen war ein PKW mit einem Kleinlieferwagen kollidiert und anschließend in einem Vorgarten geschleudert und an einen großen Lebensbaum geprallt. Die Kreisleitstelle alarmierte den Löschzug Ammeloe und eine Gruppe des Löschzuges Vreden-Stadt. Zuerst war davon ausgegangen worden, dass mehrere Personen in dem PKW eingeklemmt seien, was sich aber vor Ort als nicht zutreffend herausstellte. Insoweit konnte die Kräfte aus Vreden-Stadt in Bereitstellung bleiben und  der Löschzug Vreden-Ammeloe sorgte in enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst des Kreises Borken für eine patientengerechte Rettung der Verletzten aus dem PKW. Da Rückenverletzungen nicht ausgeschlossen werden konnten, trennte die Feuerwehr mit der Rettungsschere das Dach von der Karosserie ab um dem Rettungsdienst einen besseren Zugang zu den Verletzten zu verschaffen. Mit 2 Rettungswagen wurden [… weiter lesen]

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