Monatliche Archive: Dezember 2009

Schwerer Verkehrsunfall auf der Umgehungsstrasse

Zu einem schweren Verkehrsunfall wurde gegen 5:44 Uhr am frühen Sonntagmorgen die Feuerwehr Vreden gerufen. Die Kreisleitstelle alarmierte zwei Alarm-Gruppen des Löschzuges Vreden-Stadt und entsandte einen Rettungswagen und den Notarzt aus Stadtlohn zur Einsatzstelle. Die am Unfallort eingetroffenen Rettungskräfte fanden auf der Vredener  Umgehungsstraße eine Frontalkollision eines PKW mit einem Lebensmittel-Tanklastzug vor, wobei der lebensgefährlich verletzte PKW-Fahrer in seinem stark zerstörten Fahrzeug eingeklemmt wurde. Nachdem Rettungsdienst und Notarzt den Verletzten im Fahrzeug medizinisch stabilisiert hatten,begann die Feuerwehr mit der „patientengerechten Rettung“ aus dem Fahrzeug, wobei die Fahrzeugteile um den Patienten stückweise entfernt werden um den fixierten Patienten möglichst wenig bewegen zu müssen. Aufgrund fehlenden Spezialgerätes an der Einsatzstelle wurde dann noch der Löschzug – Ammeloe nachgefordert . Gegen 6:55 Uhr konnte der Patient aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst des Kreises Borken übergeben werden. Mit dem Rettungswagen  wurde der Verletzte zur Erstversorgung ins Krankenhaus Vreden gebracht, an dem inzwischen ein Rettungshubschrauber gelandet war um ihn weiter in eine Spezialklinik zu fliegen. Aufgrund der Bergungs- und Aufräum-arbeiten musste die Umgehungsstrasse bis in den Vormittag hinein komplett gesperrt werden. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Arbeiten zur Patientenrettung selbst verletzt und musste sich ebenfalls in medizinische Behandlung begeben.

Nachtrag: Der Verletzte hat den Unfall überlebt und der Feuerwehr Vreden in 2010 sogar einen persönlichen Besuch abgestattet. Bei diesem Besuch hat er sich über die Möglichkeiten der technischen Rettung bei Verkehrsunfällen informiert.

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Wasserdampf löste Rauchmelder aus

Die bestimmungsgemäße Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage führte gestern Abend zu einen Vollalarm der Feuerwehr Vreden mit beiden Löschzügen und Sirenen-Auslösung. Ein technischer Defekt hatte in einem Hauswirtschaftsraum größere Mengen Wasserdampf aus einer Waschmaschine austreten lassen,  den die Rauchmelder der Brandmeldanlage registrierten und Alarm auslösten. Die sehr schnell eintreffende Feuerwehr konnte die Waschmaschine gerade noch rechtzeitig außer Betrieb setzen und auf diese Weise einen Brandeinsatz in dem Heim für Behinderte im Vorfeld verhindern und einen größeren Sachschaden und eine Gefährdung der Bewohner abwenden.

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Brand in einem Industriebetrieb für Fahrzeugbau

Dass vorbeugender Brandschutz sich auch für Firmen auszahlen kann, erlebte die Feuerwehr Vreden bei einem Großeinsatz in einem Industriebetrieb für Fahrzeugbau in Vreden. Eine automatische Brandmeldeanlage hatte ein Feuer in einer der großen Werkhallen registriert und an die Feuerwehrleitstelle weitergeleitet. Diese hatte daraufhin zuerst nur den Löschzug Vreden-Stadt über Meldeempfänger alarmiert. Als die ersten Kräfte an der Halle eintrafen,  sahen sie sich mit einer starken Verrauchung der Halle und einer unklaren Lage konfrontiert. Deshalb ließ der Einsatzleiter die Alarmstufe erhöhen und den Löschzug Vreden-Ammeloe nachalarmieren. Aufgrund der ausgedehnten Ausmaße der Halle wurden Brandabschnitte gebildet und sich von 2 Seiten Zugang zur Halle verschafft. Weiterhin wurde eine Löschwassersaugstelle am Berkelsee aufgebaut um die Löschwasserversorgung zu sichern. Recht schnell konnte die Feuerwehr unter Einsatz der Wärmebildkamera das Feuer dann in der Halle genauer lokalisieren. Ein Aggregat war aus unbekannten Gründen in Brand geraten und die Sprinkleranlage hatte die direkte Umgebung mit Wasser gut gekühlt und somit vor einer weiteren Brandausbreitung geschützt. Unter Einsatz von 2 Strahlrohren im Innenangriff unter Atemschutz war das Feuer dann schnell gelöscht und konnte auf den eigentlichen Entstehungsort begrenzt werden. Es entstand erheblicher Sachschaden in der Halle und an dem Aggregat. Abschliessend musste die Werkhalle entraucht werden. Gegen Mitternacht wurde die Zahl der Einsatzkräfte reduziert und eine Brandwache gestellt. Eine Gefahr für Anwohner oder Umwelt bestand zu keiner Zeit. Menschen kamen nicht zu Schaden.

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