Die bisherige Ruhe mit Brandeinsätzen bei der Feuerwehr Vreden in der Weihnachtszeit, wurde heute am Heiligabend um 22:35 Uhr durch einen Sirenenalarm für beide Löschzüge der Feuerwehr Vreden unterbrochen. Ca. 85 Feuerwehrleute aus Vreden-Stadt und Ammeloe eilten zum Antoniusheim in Köckelwick, da die Brandmeldeanlage einen Alarm an die Kreisleitstelle in Borken gemeldet hatte. Vor Ort angekommen musste der Einsatzleiter dann bei der Erkundung feststellen, daß jemand mutwillig die Glasscheibe eines Druckknopfmelders eingeschlagen und diesen betätigt hatteb obwohl kein Schadenereignis feststellbar war. Der Einsatz der Feuerwehr konnte dann abgebrochen werden und die Feuerwehrleute wieder zu Ihren Familien zurückkehren. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen denn ein “böswilliger Alarm” hat strafrechtliche und schadensersatzpflichtige Folgen für den Verursacher. Die Feuerwehr weist darauf hin, daß in Gegensatz dazu, sogenannte “blinde Alarme” (Alarmierung in gutwilliger Absicht, aber mit Falscheinschätzung der Lage durch Laien) weder kostenpflichtig sind, noch bestraft werden. Hier rückt die Feuerwehr gern eher einmal zu viel, als einmal zu wenig aus, um Schäden frühzeitig klein zu halten oder zu verhindern.
Monatliche Archive: Dezember 2011
Böswilliger Alarm auf Heiligabend im Antoniusheim
Tierunterstand in Bauernschaft Dömern abgebrannt
Ein ca. 5 x 15 m großer leerer Tierunterstand ist Abend zum Freitag in der Bauernschaft Dömern aus unbekannten Gründen komplett niedergebrannt. Eine direkt angrenzende Angelhütte konnte von der Feuerwehr hingegen geschützt werden. Die Gebäude waren ca. 150 m von der K 63 Vreden-Ottenstein entfernt recht einsam gelegen und die Polizei hat die Ermittlungen der Brandursache aufgenommen. Als die Feuerwehr Vreden mit dem Löschzug Vreden-Stadt und einer Gruppe aus Vreden Ammeloe am Brandort eintraf, waren bereits deutlich in der Ferne meterhohen Flammen zu erkennen. Nachdem der Zugang gefunden und geklärt war, daß sich keine Tiere in dem Unterstand aufhielten, begann die Feuerwehr mit einem Löschangriff. Da an dieser Stelle die öffentliche Löschwasserversorgung nicht für die Brandbekämpfung ausreicht wurde das notwendige Löschwasser durch 2 weitere Tanklöschfahrzeugen per Pendelverkehr zur Einsatzsstelle gefahren. In Nachhinein fand sich zur Überraschung der Feuerwehr in den Überresten auch noch eine alte Flüssiggasflasche. Die Feuerwehr setzte mehrere Strahlrohre, sowie Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten ein um das Feuer zu bekämpfen und den Brandschutt anschliessend auf letzte Glutnester zu untersuchen. Einsatzende war für alle, bis auf die Brandwache, gegen 22:30 Uhr.
Feuerwehr unterstützt den Nikolaus bei seiner Ankunft
Wie in jedem Jahr unterstützen die Feuerwehrleute aus dem beiden Löschzüge der Feuerwehr Vreden den Nikolaus, der wie immer am 05.12. eines jeden Jahres, Station auf dem Vredener Markt und in einigen Kirchdörfern macht, um sich von den Kindern, Eltern und Großeltern willkommen heißen zu lassen. Die Feuerwehr sichert die farbenfrächtigen Laternen-Umzüge und hilft dem Nikolaus die vielen heißersehnten Tüten für die Kinder zu packen.
Link zum Bericht der Stadt Vreden
Propangasflasche brennt in Produktionshalle
Letztendlich glimpflich verlaufen ist ein Brand in der Produktionshalle eines Metallbetriebes an der Max-Planck-Strasse im Industriegebiet Gaxel. Während der Produktion ist es aus unbekannten Gründen zu einem Feuer an einer Propangasflasche gekommen, welches zu weiteren Bränden im direkten Umfeld, wie einem Stromverteilerkasten und Verkabelungen geführt hat. In der ersten Phase des Einsatzes war auch nicht klar, ob auch eine Gasleitung direkt betroffen war. Aufgrund von Notrufen aus der Belegschaft wurde der Löschzug Vreden-Stadt um 9:54 Uhr alarmiert. Um 10:04 Uhr trafen die ersten Einsatzkräfte ein und begannen mit Atemschutz, unter entsprechender Beachtung der Eigensicherung, in die verqualmte Produktionshalle vorzudringen. Alle Mitarbeiter hatten den Schadenort und die angrenzenden Hallen sofort verlassen. Nachdem eine Gasflasche als Ursache feststand, wurde diese gekühlt und die Umgebungsbrände gelöscht. Erst als mit der Wärmebildkamera über eine Temperaturmessung die akute Explosionsgefahr ausgeschlossen werden konnte, wurde der Ursprungsbrand an der Flasche gelöscht und das Absperrventil an der Flasche geschlossen. Die Propangaslasche wurde dann umgehend ins Freie gebracht und weiterhin gekühlt. Anschliessend musste die Produktionshalle belüftet und der Brandrauch über die Rauch-und Wärmeabzüge in der Hallendecke ins Freie befördert werden, damit die Produktion umgehend wieder aufgenommen werden konnte. Einsatzende war gegen 11:30 Uhr.






