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Feuerwehr Vreden ab 1977

1977
Leiter der Feuerwehr Vreden wurde Stadtbrandmeister Josef Bußmann. Stadtamtmann Josef Bußmann war Mitarbeiter der Stadt Vreden in der Funktion als Stadtkämmerer.
Die Rettungswache in Vreden wurde vom Kreis Borken in den Räumlichkeiten des Feuerwehrgerätehauses installiert. Offizieller Dienstbeginn war am 01.04.1977 00:00 Uhr.

1980
Anfang 1980 erhielt die Feuerwehr Vreden einen neuen Einsatzleitwagen mit Funkausrüstung. Der VW-Bulli wie er genannt wurde, diente in erster Linie dazu die Mannschaft zur Einsatzstelle zu bringen.

Der Alarm für die Feuerwehr Vreden wurde zunächst über eine Feuerwehrsirene auf dem Hause Degener in der Krummejackenstraße ausgelöst. Nach dem Wiederaufbau des Rathauses am Marktplatz (heute Musikschule) wurde die Sirene dort installiert. Später wurde im Zuge des Ausbaues des ZS-Alarmnetzes drei weitere Sirenen an die Sirenensteuerzentrale angeschlossen. 1980 wurde der Notruf 112 dann zentral zur Feuer-/Rettungswache Ahaus geschaltet. Bis zu dem Zeitpunkt wurde der Notruf an der Rettungswache abgefragt. Im Einsatzfalle schaltete sich das Notruftelefon zur Fam. Josef Dechering.

1982
In diesem Jahr wurden die ersten Funkmelder für die stille Alarmierung beschafft. In diesem und im Folgejahr wurde die Beschaffung abgeschlossen, sodass die Freiwillige Feuerwehr kaum noch „laut“ alarmiert.wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Vreden verfügt in dem Gerätehaus in Vreden, Wüllener Str. 36 über einen Sender, über den die Funkmelder als auch die Sirenenanlage örtlich ausgelöst werden können. Eine Alarmauslösung ist gleichfalls von der Leitstelle im Kreishaus Borken und von der Feuer-/Rettungswache Ahaus aus möglich.

In dieser Zeit musste der Fahrzeugpark der Freiwilligen Feuerwehr Vreden erneut vergrößert bzw. erneuert werden. Für den Löschzug Ammeloe wurde ein neues TLF 16/25 beschafft und 1982 in Dienst gestellt.

1985
Wurde ein LF 8 für den Löschzug Vreden in Dienst gestellt. Es wurde Ersatzbeschafft für das Fahrzeug aus dem Jahre 1961.

1987
schied Josef Bussmann aus der Funktion des Leiters der Feuerwehr Vreden aus und wechselte in die Ehrenabteilung. Die Funktion wurde 1987 an den bisherigen Löschzugführer des Löschzuges Ammeloe, Hauptbrandmeister Hermann van den Berg übertragen. Um den abwehrenden Brandschutz deutlich zu verbessern, wurde ein neues TLF 16/25 am 18.07.1987 in Dienst gestellt. Das Fahrzeug war eine Ersatzbeschaffung für das alte TLF 16 von 1961. Dienstalter des Fahrzeuges war somit 26 Jahre. Zudem wurde ein Ölwehrgerät angeschafft, damit die Feuerwehr bei Technischen Hilfeleistungen wie z.B. Öl auf Gewässer, besser gerüstet war. Aus Altergründen wurde Hauptbrandmeister Hermann van den Berg in 1988 in die Ehrenabteilung des Löschzuges Ammeloe versetzt.

1988
wurde der Hauptbrandmeister Heinz Tenspolde durch einen Ratsbeschluss in das Amt des Leiters der Feuerwehr Vreden bestellt. Der Sprungretter löste das Sprungtuch im Löschzug Vreden ab. Für den Löschzug Ammeloe wurde das Fahrgestell für das LF 8 bestellt, das dann 1991 in Dienste gestellt wurde.

1990
Anfang 1990 wurde ein Fachberater (Feuerwehrarzt) in den aktiven Dienst aufgenommen.
Ende 1990 wurde eine Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen. 22 Jugendliche bildeten mit 6 Ausbildern die Jugendfeuerwehr.

1991
Indienststellung eines LF 8 für den LZ-Ammeloe. Besonderheit: Ausstattung mit Schere-/Spreitzer für die technische Hilfeleistung.

1992
wurde dann ein weiteres Fahrzeug in Dienst gestellt. Ein LF 16/12 Aufbau Schlingmann, für den Löschzug Vreden, als Ersatz für das TroTLF 16. Im übrigen eines der ersten Fahrzeuge diesen Types. Ein Fahrzeug das neben der Brandbekämpfung auch ein umfangreiches Material zur Hilfeleistung mitführt. Bedingt durch die Wahl zum Kreisbrandmeister wurde die Funktionsstelle Leiter der Feuerwehr Vreden frei und musste neu besetzt werden.

1993
über nahm Hauptbrandmeister Wilhelm Giebing die Funktion zum Leiter der Feuerwehr Vreden. Die Funktion des Stellv. Leiters hatte er schon einige Jahre inne. Außerdem auch die Funktion des Löschzugführers des Löschzuges Vreden-Ammeloe. In diesem Jahr wurde das Fahrzeug GW-G in Dienste gestellt. Bei der Vielzahl an Technischen Hilfeleistung, hier vor allem auch die Ölschäden auf Gewässer und die verschiedensten Einsätze mit Gefahrstoffen machten eine entsprechende Anschaffung unumgänglich. Vier Chemievollschutzanzüge gehören ebenfalls zu der Ausstattung wie Pumpen zum Umfüllen von Gefahrstoffen.

1994
wurde Hauptbrandmeister Bernhard Nienhaus, Bediensteter des Kreises Borken (Leitstelle) durch den Rat der Stadt Vreden zum Leiter der Feuerwehr Vreden bestellt. Zunächst kommissarisch für ein Jahr bis zum Erfolgreichen Abschluss der noch fehlenden Lehrgänge FB-V und F-VI.

1995
Beschaffung einer Drehleiter DLK 12/9 SE für den Löschzug Vreden. Es folgte im Jahr 1995 ebenfalls die Beschaffung eines neuen Einsatzleitwagens (ELW-1), der als Kommunikationszentrale eingerichtet wurde.

1997
Großbrand in Vreden bei der Fa. Terbrack im Industriegebiet Gaxel. Geschätzter Schaden ca. 20.000.000 DM. Im Einsatz war neben der Feuerwehr Vreden mit den Löschzügen Vreden und Ammeloe, die Feuerwehr Stadtlohn, die Feuerwehr Südlohn mit beiden Löschzügen (Südlohn und Oeding), die Feuerwehr Ahaus (mit Drehleiter), die Feuerwehr Winterwijk (mit Drehleiter).

Umstellung der Freiwilligen Feuerwehr (Atemschutz) von Normaldruck auf Überdruck.

1998
Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr Vreden mit neuen Funkmeldeempfänger (digitale Alarmierung).

1999
Aufschaltung des Notrufes 112 auf die Kreisleitstelle in Borken.

2003
Das TLF des Löschzuges Ammeloe wird umgerüstet, sodass im Mannschaftsraum, 2 Atemschutzgeräte installiert werden können.

2004
Durch die Stadtverordnetenversammlung wurde der Brandschutzplan verabschiedet. In ihm wird das Produkt „Feuerwehr“ beschrieben. Kernaussagen zu den Hilfsfristen werden ebenso beschrieben, wie die sächliche Ausstattung der Feuerwehr Vreden.

2005
Planung des Feuerwehrhauses erfolgten in diesem Jahr. Umfangreiche Mitarbeit der aktiven Mitglieder des Löschzuges Vreden-Stadt (darin enthalten waren Anfahrtübungen von der Wohnung und von der Arbeitsstelle zum möglichen Standort des neuen Feuerwehrhauses, aber auch Anfahrtübungen mit den Feuerwehrfahrzeugen von diesen möglichen Standorten zu Objekten) führte dazu das der alte Standort (Wüllener Strasse) auch der beste Standort für das neue Feuerwehrhaus ist. Die eingerichtete Kommission (bestehend aus Mitgliedern des Rates, der Verwaltung und der Feuerwehr) unterbreiteten dem Stadtrat das Ergebnis dieser Untersuchung mit einer entsprechenden Standortempfehlung. Diesem wurde seitens des Stadtrates entsprochen. Der eingeschränkte Architektenwettbewerb, wurde zu Gunsten der Vredener Architekten (Pass & Wantia) durch diese Kommission für dem Stadtrat als Empfehlung vorgetragen.

Schneekatastrophe:
Am 25.11.2005 gingen um 18:43 in Vreden die Lichter aus. Strommasten brachen durch die große Schneelast ab. Im gesamten Stadtgebiet, sowie in den Außenbezirken war kein Strom mehr. Die Feuerwehr Vreden, wurde durch das THW, DRK, MHD und der Bundeswehr sehr stark unterstützt. Eine Woche später, waren alle wieder mit Strom versorgt. (Überwiegend aus Notstromerzeugern)