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Gerätehaus

1907
Für die neu gegründete Feuerwehr war eine Unterkunft, so wie wir sie aus heutiger Sicht kennen, nicht vorstellbar. Minimale Unterstellmöglichkeiten für die Feuerspritzen wurden gebaut oder aus bestehenden Gebäude der Feuerwehr zur Verfügung gestellt. Zu diesem Spritzenhaus gehörte auch ein Steigerturm, der zunächst an der Alstätterstraße errichtet wurde. Später wurde es dann am Viehmarkt aufgebaut.

1937
Die Stadt wurde größer und somit das Sicherheitsdenken der Bürger auch, Entsprechend musste die Feuerwehr auch mitwachsen. Zu diesem Zweck wurde ein Spritzenhaus für die Feuerwehr an dem Windmühlentor erstellt. Zwei Fahrzeuge hatte dort Platz, aber durch die geschickte Aufstellung in der Box, konnten man dann auch drei Fahrzeuge unterstellen. Natürlich waren dann etwas größere Rangierarbeiten erforderlich. In den letzten Kriegstagen wurde das Spritzenhaus von einer Bombe getroffen und schwer beschädigt.

1967
Aufgrund der Neustrukturierung bzw.Vergrösserung der Stadt wurde mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses für die Feuerwehr Vreden 1967 begonnen. Das alte Feuerwehrhaus am Windmühlentor entsprach nicht mehr den Richtlinien. Ein Platz war schnell gefunden, auf dem ehemaligen Viehmarkt an der Wüllener Strasse. Hier enstand ein Feuerwehrgeräte- haus mit 5 Einstellplätzen und einer Waschhalle. Eine Wohnung für den Gerätewart sowie Schulungsräume und Sanitäre Anlage wurden ebenfalls erstellt.

1968
Ende 1968 wurde das Gerätehaus eingeweiht und der Feuerwehr Vreden zur Verfügung gestellt.

1977
In den Räumlichkeiten der Feuerwehr wurde mit in Betriebnahme der Rettungswache Vreden, einige Räume umfunktioniert. In einem kleinen Raum max 3 X 2,5 m standen vier Etagenbetten. Das waren die ersten Ruheräume für die Bediensteten der Rettungswache. In dem schon sehr kleinen Raum für die Feuerwehr, musste nun auch ein Büro für die Rettungswache eingerichtet werden. Fast ausschliesslich durch Eigenleistung wurden die entsprechenden Massnahmen durchgeführt.

1987
Im Mai 1987 wurden wieder Arbeiten an dem Erweiterungsbau (Rettungswache) mit zwei Einstellmöglichkeiten aufgenommen. Die unzumutbaren Bedingungen, machten eine entsprechende Erweiterung erforderlich, obwohl der Gerätewart in den vorhergegangenen Jahren, das Feld schon geräumt hatte. Zwei weitere Fahrzeugboxen, sowie Räumlichkeiten für die Rettungswache, Putzmittelraum, Raum zur Pflege der medizinischen Einrichtung und Raum für Bettwäsche und der Krankentrage wurden geschaffen. Auch in dieser Bauphase wurden die Baumaßnahmen durch ehrenamtliche Helfer sehr stark unterstützt.

1988
Bedingt durch die immer größer werdende Mannschaft musste der Schulungsraum vergrössert werden. Fast ausschliesslich in Eigenleistung wurde die Bauvorhaben durch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr voran gebracht. Ob es sich dabei um den Innenausbau handelte oder um die Plattierung aussen, alles wurde in Eigenleistung erstellt.

1991
Für die Kameradschaftspflege innerhalb der Feuerwehr Vreden, Löschzug Vreden wurde wieder in Eigenleistung eine Grillhütte erstellt. Ein ausgeklügeltes System in der Befeuerung sorgt für eine starke Glut.

2001
Erste Gespräche mit dem Bürgermeister über die Ereiterungsmöglichkeit des vorhandenen Feuerwehrgerätehaus.

2002
Das Wohn- und Geschäftshaus der Fa. Herbst wird von der Stadt Vreden erworben. Zunächst zur Nutzung als Jugendtreff um dann bei Bau des Feuerwehrgerätehauses abgerissen zu werden.

2004
Konkrete Aussage über den Neubau eines Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Vreden. Dieses Ansinnen wird von der Stadtverordnetenversammlung wie vom Bürgermeister unterstützt.

2007
Der Neubau des Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Vreden ist abgeschlossen. Dem Löschzug Vreden-Stadt steht von nun an ein modernes und großes Gerätehaus an der „Wüllener Straße“ zur Verfügung.

Ausstattung des Gerätehauses:

Außenanlagen:

  • 2 Alarmparkplätze
  • Waschplatz vor der Waschhalle
  • Fahrradständer

Kellergeschoss:

  • Kleiderkammer
  • Heizungsraum

Erdgeschoss:

  • 10 Stellplätze für Einsatzfahrzeuge
  • Waschhalle
  • Hochregallager
  • Alarmumkleide Herren inklusive Duschen und Toiletten
  • Alarmumkleide Damen inklusive Duschen und Toiletten
  • Nachbesprechungsraum / Küche
  • Metall-Werkstatt
  • Funktechnik-Werkstatt
  • Atemschutz-Werkstatt
  • Serverraum
  • Zentrale

1.Obergeschoss:

  • Gruppenführer Besprechungsraum
  • Wehrführer/Löschzugführer Büro
  • Putzkammer

2.Obergeschoss:

  • Herren Toilette
  • Damen Toilette
  • Küche / Theke
  • Stuhllager
  • großer (in zwei Räume trennbarer) Tagungsraum

Baustelle: Die Inhalte werden mittelfristig nachgereicht und ergänzt. Bitte Geduld.